Kontext
Im Rahmen der Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts entstand ein internes Tool. Als UI-Designerin war ich Bindeglied zwischen Marketing und Entwicklung – mit Verantwortung für Struktur, Designlogik und Interaktionskonzept.
B2B – Tool für Außendienst
Interdisziplinäre Konzeption von Content-Architektur bis Interaction Design für markenkonforme Self-Service-Microsites
Insights aus dem Projekt
Im Rahmen der Digitalisierung des Firmenkundengeschäfts entstand ein internes Tool. Als UI-Designerin war ich Bindeglied zwischen Marketing und Entwicklung – mit Verantwortung für Struktur, Designlogik und Interaktionskonzept.
Wie kann ein System Markenkonsistenz sichern und gleichzeitig variable Inhaltsmengen von 2 bis 20 Produkten abbilden?
Marketing: Markenkontrolle behalten, Inhalte zentral steuern
Außendienst: Reduzierte Prozesszeit und keine Abhängigkeit von IT-Support
Firmenkunden: Benefits im eigenen Corporate Design präsentieren
Ergebnis
Durch strategische Moderation und pragmatische Designentscheidungen entstand ein Microsite-System, das Marketing, IT und Außendienst in einem Prozess vereint.
Ein Login statt zwei Tools: Workflow von 2 auf 1 Screen reduziert
Alle Funktionen zentral: Versorgungsbausteine wählen, Medien kombinieren, Microsite generieren
Baukastenprinzip: gesenkte Hürde für den Außendienst
Content First: flexible Komponenten
Whitelabel-Design: Anpassung der Farben an das jeweilige Unternehmen
User-Zentriert: barrierefrei und responsiv
Prozess
Die komplexen Versicherungsbausteine benötigen verschiedene Ebenen an Berechtigungen. Die Zentrale pflegt Inhalte ein, der Außendienst wählt daraus für Firmenkunden aus, das System generiert die Microsite. Ich habe mit dem Projektmanagement diesen Flow strukturiert – daraus ergab sich die komplette Tool-Logik.
Inhaltsfluss durch alle Rollen definieren.
workflow optimieren
Außendienstler müssen Versorgungsbausteine UND Medien auswählen. Ursprünglich in zwei getrennten Schritten – umständlich und zeitraubend.
Nach Team-Iterationen: User kombinieren fast immer beides. Ich habe beide Schritte zusammengeführt.
System skalieren
Ein Produkt hat eine Spalte, ein anderes drei. Wie bleibt das responsiv? Ich habe in wöchentlichen Reviews mit Entwicklern und Marketing verschiedene Lösungen durchgespielt. Marketing wünschte Pagination, Dev brachte Screenreader-Anforderungen ein.
HTML-Tabellen statt Grafiken
Impact
Als UI-Designerin habe ich in diesem Projekt Content-Architektur mitentwickelt, Workflows optimiert und interdisziplinär moderiert.
Das Projekt schärfte mein Verständnis dafür, wie strukturelle Designentscheidungen direkt Effizienz, Skalierbarkeit und Akzeptanz beeinflussen – und legte den Grundstein für meine systematische Vertiefung in UX-Methoden.
Reduzierte kognitive Last durch klare Content-Struktur
Skalierbare Microsites für 2–20 Produkte
Akzeptanz beim Außendienst geschaffen
Nächstes Projekt
Jedes Projekt hat seine eigene Story. Klicken Sie sich durch – die Cases sprechen für sich.
Sie suchen eine UX-orientierte Designerin mit Blick für Nutzer und Details? Ich freue mich auf den Austausch.